The Priests
Ihr Glaube und ihre Leidenschaft für Musik hat sie zusammengeführt: Drei katholische Priester aus Nordirland, deren großes Hobby das Singen ist, konnten von dem Majorlabel SONY BMG zur Aufnahme einer CD überredet werden. Vierzehn religiös und spirituell inspirierte Klassiker der Kirchenmusik sind auf dem Debütalbum zu hören. Darunter Titel wie "Ave Maria", Thomas von Aquins Fronleichnamshymnus "Panis Angelicus" oder ein Irischer Segen. "The Priests" nennt sich das Trio und "The Priests" heißt auch die erste CD. Die drei
Anliegen der Priester: mit ihren Gesängen das Lob Gottes zu verkünden, Menschen mit ihren
Liedern meditative Ruhe zu schenken und ihnen Besinnung auf Gott zu ermöglichen.
Wichtige Neuerscheinungen
Bernhard Meuser, Verlagsleiter des Pattloch Verlags und spiritueller Autor wendet sich in seinem neuesten Buch "Beten - Eine Sehnsucht"
dem zentralen religiösen Thema schlechthin zu: dem Gebet. Er erzählt
von unterschiedlichen Menschen, die die Macht des Betens in ihrem Leben
erfahren durften. Eine Lektüre für Beter und Noch-Nicht-Beter
gleichermaßen.
Zu einer relectureTeresa von Avilas Hauptwerk "Die innere Burg" lädt die Ausgabe der Reihe "Klassiker des Christentums", die der Werltbild Verlag zusammen mit dem Rheinischen Merkur herausgibt. Das Besondere dieser Ausgabe ist das aktuelle Nachwort von Ingrid Stampa, der langjährigen Haushälterin Kardinal Ratzingers und Musikprofessorin. Sie erschließt, was uns der Text der großen Kirchenlehrerin heute noch zu sagen hat.
Schon im Frühjahr hätte das neue Buch von Erzbischof Reinhard Marx"Das Kapital" erscheinen sollen. Sein christliches plädoyer für soziale Gerechtigkeit und ethisches Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft wäre lang nicht so beachtet worden. Das Erscheinen des Buches im November 2008 inmitten von Schlagworten wie Welt-Finanzkrise und Rezession, inmitten dem Ruf nach verantwortlicherem Handeln von Managern und Politikern und der drängenden Frage, auf wessen Kosten unser westlicher Wohlstand sich gründet.
Mit einem Paukenschlag meldet sich Werner "Tiki" Küstenmacher (international und weit über die Grenzen kirchlicher Kreise hinaus bekannt gworden durch den Bestseller "simplify your life" )zurück. Im Kösel Verlag erscheint sein großartiges Buch "Jesusluxus". Der Titel mag zunächst Schmunzeln machen, aber es ist ein wunderbares spirituelles Buch, das aufzeigt, den Reichtum des Lebens zu entdecken, indem man nachspürt, was es heißt, nach dem Vorbild Jesu zu leben. Der Untertitel enthält die Verheißung dieses Ansatzes: "Die Kunst wahrhaft verschwenderischen Lebens".
Bernhard Meuser über Klaus Berger, "Die Urchristen"
Exklusiv-Interview mit Bernhard Meuser, den Herausgeber des Pattloch Verlags, zum neuen Buch von Klaus Berger "Die Urchristen":
Was macht dieses Buch für Sie besonders?

An welche Leserschaft richtet sich Bergers Buch?
Kant würde sagen: an Menschen, "die zum Vernunftgebrauch gekommen sind". Man muss schon ein bisschen denken können und sich dem subtilen Mix der Methoden öffnen, mit dem der unkonventionelle Klaus Berger die Jahre erschließt, in denen von Jerusalem aus die Welt erobert wurde. Mal argumentiert Berger als Theologe, mal bringt er Erkenntnisse aus der Philosophie herbei, mal aus der Archäologie. Er hat keine Berührungsängste - Hauptsache, dem intelligenten Leser gehen die Lichter auf, ob er nun aus gläubigem Interesse liest oder sich wie einst Karl Marx dafür interessiert, ob die Urgemeinde eine Art idealer Kommunismus war.Inwiefern kann es für heutige Leser spannend sein, sich mit der Geschichte der ersten Christen zu beschäftigen?
Warum beschäftigt sich heute jemand mit dem Urchristentum? Gewiss nicht wegen der Antike, sondern doch wohl wegen der Gegenwart. Ist die Kirche, so wie sie nun einmal geworden ist, ein Zerrbild der Urgemeinde? Müsste in ihr nicht ein ganz anderes Feuer brennen? Wo sind Ansätze, aus denen wir für heute lernen können. Müssten wir nicht kleiner, beweglicher, ausstrahlender werden? Enger zusammenrücken? Hauskirchen gründen? Das Teilen neu entdecken? Das sind so Fragen, die ich mir beispielsweise stelle. Ich könnte mir allerdings auch denken, dass andere Menschen in eine ganz andere Richtung fragen. Etwa so: Fing die Pervertierung Jesu nicht schon in der Urkirche an? Wollte Jesus etwas ganz anderes? Hat Paulus seine Lehre auf den Kopf gestellt? Ist die Kirche ein einziges riesengroßes Missverständnis? Dazu hat man eine Meinung, wenn man Berger gelesen hat.
